Projektbericht Desbox

Branche: Autoverwerter, Recycling
Lagergut: Altautos
Lagersystem: Kragarmregale
Auftraggeber: Desbox
Standort: Valencia (E)
Baujahr: 2010
Vorteil: Zugriff auf einzelne Fahrzeuge, Platzersparnis, mehr Lagerfläche

OHRA Regalsysteme für Fahrzeuglagerung auf 5 Ebenen

OHRA fertigt Regalsysteme für Fahrzeuglagerung hauptsächlich mit 3 oder 4 Lagerebenen, vor kurzem wurde in Spanien das erste Lagersystem mit 5 Lagerebenen eingerichtet.

Die Entwicklung bei der Wiederverwertung und dem Recycling von Altfahrzeugen ist in den letzten Jahren immer weiter fortgeschritten. Ein neuer Schritt besteht nun darin, jedes Fahrzeug im Recyclingprozess als ein individuelles und einzigartiges Element zu betrachten. Man sucht im Lager nun nicht mehr nach einem Fahrzeugmodell aus einem ungefähren Baujahr – es wird ein bestimmtes Fahrzeug gesucht, von dem man weißt, dass dies es auf Lager liegt, und das den Anforderungen der internen und externen Kunden genau entspricht.

Heute befindet sich jedes Fahrzeug an einem Ort, der sich exakt bestimmen lässt und schnell und einfach zugänglich ist. Mit dem Regalsystem und einem vom Verwerter erstellten Protokoll kann der Wiederverwertungsprozess optimal ausführt werden. So verfügt man jederzeit über die Informationen, mit dem man die Wünsche der Kunden am besten erfüllen kann.

Mit denselben Auswahlkriterien wie beim Kauf eines Neuwagens oder eines Ersatzteils im Autohaus, wird genau das Teil, das benötigt, gefunden. Heute können man die Kunden in zugelassenen Verwertungsanlagen die vorrätigen Teile anbieten, die ihren Anforderungen am besten entsprechen. Die noch häufig anzutreffende Tatsache, dass das passende Teil hinter anderen Fahrzeugen im Lager nicht zugänglich ist und der Kunde sich so mit einem anderen Teil, das sich gerade in Griffnähe befindet, zufrieden geben muss, gehört der Vergangenheit an.

In vielen Ländern hat man schon vor vielen Jahren begonnen, Regalsysteme für Fahrzeuge zu verwenden, die von spezialisierten Fertigungsbetrieben hergestellt werden und die umfangreiche Normen erfüllen. Auf einem gesetzlich vorgeschriebenen Typenschild, das vom Hersteller am Regal angebracht wird, sind die technischen Merkmale der Anlage sowie die Herstellerdaten vermerkt. Diese Angaben sind für Inspektionen jeder Art durch die zuständigen Behörden oder Versicherungsgesellschaften jederzeit einsehbar. Letztere haben ebenfalls Zugang zu den Unterlagen, in denen die Erfüllung der Normen bestätigt ist und die der Verwertungsanlage vom Hersteller ausgehändigt wird. Gerade bei der Außenlagerung werden häufig Regale eingesetzt, die keineswegs statisch nachweisbar sind, da Wind- oder Erdbebengebiete aus Planungsdefiziten vernachlässigt werden.

Dank der Ausstattung mit Regalsystemen können die Fahrzeuge optimal gelagert und gekennzeichnet werden, der Zugang zu allen Fahrzeugen ist unter Verwendung einer einfachen Registrierungsmethode jederzeit möglich. Außerdem können die wiederkehrenden Prozesse für das kostenintensive Umschichten, um Zugang zu anderen eingelagerten Fahrzeugen zu schaffen, reduziert werden. Dies macht sich auch bei den fixen Kosten bemerkbar, welche einen großen Anteil an der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Verwertungsanlage haben.

In einigen Verwertungsanlagen wird heute immer noch selbstverständlich hingenommen, dass bei Anzahl oder Vollständigkeit von Teilen, die die Anlage in perfektem Zustand erreicht haben, Abstriche gemacht werden müssen. Mit der Zeit erleiden die gelagerten Fahrzeuge Beschädigungen oder es gehen Teile verloren, sodass eine Verwendung nicht mehr möglich ist. Blechteile oder äußere Zubehörteile werden häufig durch Stöße oder Quetschungen unbrauchbar.

Bei Einsatz eines Regalsystems wird für jedes Fahrzeug bei Eintritt in die Verwertungsanlage ein bestimmter Ort festgelegt, an dem das Fahrzeug dauerhaft verbleibt. Alle Elemente bleiben so vollständig erhalten. Wenn in der Datenbank eine Tür des Modells „A“ vorhanden ist, kann man sicher sein, dass sie sich in tadellosem Zustand befindet, wenn sie benötigt wird. Die Umwelt wird es uns danken, und die gesetzlich vorgeschriebene Quote für das Recycling und die Wiederverwertung von Altfahrzeugen kann erfüllt werden. Außerdem werden die wirtschaftlichen Auswirkungen für das Unternehmen äußerst positiv sein. Es müssen keine Verluste mehr aufgrund von beschädigten oder verlorengegangenen Teilen hingenommen werden.

Kragarmregal  
Kragarmregal  
Kragarmregal  
Kragarmregal  

Die Regalsysteme der neuesten Generation von OHRA, die eingerichtet werden, sind je nach Kundenwunsch mit beweglichen Armen oder Kragträgern ausgestattet, sodass mögliche Schläge, die zuvor zu bisweilen schweren Schäden an der Anlage oder an den Fahrzeugen geführt haben, heute ohne Folgen bleiben. Der robuste Aufbau aus warmgewalzten Stahlprofilen und im Außenbereich in feuerverzinkte Ausführung, garantiert Langlebigkeit.

Diese Regale entsprechen den geltenden europäischen Normen und sind jederzeit statisch nachweisbar.

In Bezug auf die Prävention von Arbeitsrisiken ist nicht die immer noch verbreitete Praxis gemeint, auf ein Fahrzeug ein zweites zu stapeln, wodurch unter anderem die Absturzgefahr begünstigt wird. Dieses Risiko kann durch das Einrichten von Regalsystemen verhindert werden. Bis zu fünf Fahrzeuge (in einigen Fällen mehr) können so auf einer Fläche von der Größe eines einzigen Fahrzeugs gelagert werden.

Zusammengefasst ermöglicht die Einrichtung von statisch prüfbaren Regalsystemen den Verwertungsanlagen mehr Ordnung, Sauberkeit, Sicherheit und Effizienz. Dieses Bild wird ebenfalls den Kunden, den Behörden, den Versicherungsgesellschaften usw. vermittelt, was sich wiederum positiv auf die gegenseitigen Beziehungen auswirkt.

Verkauf Tel.: 02237 64-0

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